Vortrag: Carl Theodor von Dalberg

Ein geistlicher Fürst als Stadtherr macht Frankfurt zur Hauptstadt

Die Vorträge der Reihe „Stadtoberhäupter“ galt bisher den älteren und jüngeren Bürgermeistern und Schultheißen der Reichsstadt Frankfurt (bis 1806), dann den Oberbürgermeistern der wilhelminischen Zeit, schließlich den Stadtoberhäuptern der Weimarer Republik, NS-Zeit und der ersten Nachkriegszeit. Nun ist von einer – zwar kurzen, doch wichtigen – Epoche zu berichten, da Frankfurts Stadtherr nicht der Rat war, sondern ein geistlicher Fürst, der frühere Reichserzkanzler und Fürstprimas des Rheinbundes: Carl Theodor von Dalberg. In seiner Regierungszeit war Frankfurt Hauptstadt: zwar nicht Deutschlands, aber des Großherzogtums Frankfurt. Die Stadt erlebte zahlreiche Reformen rechtlicher Natur, im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, in Kultur und Bildung und auch das Frankfurter Stadtbild änderte sich grundlegend: „Aus der Festung in die Gärten“, wie der Titel einer Ausstellung des Stadtarchiv im Jahre 1985 lautete.

Referentin: Prof. Dr. Barbara Dölemeyer, Bad Homburg v.d.H.

Termine: Montag, 07. Dezember 2009 und Montag, 25. Januar 2010

Beginn: 18.30 h

Ort: Dormitorium, Karmeliterkloster, Münzgasse 9

Der Eintritt ist frei.

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Das Programm als pdf-Dokument zum  download.

 

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