Stadtspaziergänge und Führungen 2021


Reformiertes Frankfurt – Glaubensflüchtlinge aus den spanischen Niederlanden und Frankreich bewegen die Stadt

Die Reformation hat in halb Europa zu Kriegen und religiöser Verfolgung geführt und in der Folge zu riesigen Flüchtlingsströmen. Aufgrund seiner geografischen Lage und seiner wirtschaftlichen Bedeutung war Frankfurt im 16., 17. und bis ins 18. Jahrhundert ein Knotenpunkt dieser Ströme. Viele zogen weiter, viele aber blieben auch, bereicherten das handwerkliche und wirtschaftliche Leben und wurden zu einflussreichen Bürgern der Stadt – auch wenn diese sich lange gegen die "falschgläubigen" nicht lutheranischen Protestanten gewehrt hat. Namen wie Gontard, d'Orville, Passavant, Mouson oder in Offenbach Bernard oder André stehen für viele andere. Ihre Häuser sind fast alle zerstört, in der Stadtentwicklung aber sind ihre Spuren noch sichtbar.

Referentin: Christiane Boehm-Kochanski
Termin: Sonntag, 13.06.2021 Neuer Termin: Sonntag, 03.10.2021
Beginn: 15.00 - 17.00 Uhr
Treffpunkt: Gutenberg-Denkmal am Roßmarkt


Bitte beachten Sie:

Bitte melden Sie sich für die Führungen schriftlich per Post, per E-Mail info@geschichte-frankfurt.de, oder per Telefon/Fax unter 069/28 78 60 an.
Für unsere Mitglieder sind die Führungen kostenfrei. Der Kostenbeitrag für Nichtmitglieder beträgt 10 €.