Vortragsreihe 2021/2022:
Wie Frankfurt sich erinnert. Vom Umgang mit Geschichte


Goethegedenken in Frankfurt von 1832 bis heute

Schon zu Lebzeiten Goethes begannen die Frankfurterinnen und Frankfurter, ihn in Abwesenheit zu feiern – aus Verehrung für den Dichterfürsten, aber auch aus Stolz auf ihren „größten Landsmann“. Nach Goethes Tod 1832 entwickelte sich daraus eine Erinnerungskultur, die jeweils vom Geist der Zeiten geprägt war, oft mit festen Ritualen und erstaunlichen Aktionen. Man setzte Goethe 1844 ein Denkmal, rettete sein Geburtshaus vor dem Verfall und beging jeden halbwegs runden Geburts- und Todestag des Dichters, bis hin zum Goethejahr 1932, das als Musterbeispiel frühen modernen Stadtmarketings gelten kann. Nach NS-Zeit und Zerstörung des Goethehauses im Zweiten Weltkrieg gelang es in der Nachkriegszeit, an frühere Traditionen des Goethegedenkens anzuknüpfen. Der Vortrag präsentiert eine kleine Chronik über fast 200 Jahre Goethegedenken in Frankfurt, auch mit einem Seitenblick auf die Goethestätten in der Stadt.

Referentin: Dr. Sabine Hock, Frankfurt am Main
Termin: Montag, 21. Februar 2022
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Refektorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9

Der Vortrag findet ausschließlich digital statt. Ein Link folgt.

Bitte beachten Sie:

Sie können für die Vorträge im Institut für Stadtgeschichte vorab einen Platz reservieren über ein Online-Buchungssystem:
https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Die Reservierungen sind verbindlich. Bitte melden Sie sich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse an, um die Reservierung wahrzunehmen und das Ticket zu bezahlen. Freie Plätze werden an der Abendkasse vergeben.

Vorträge sind für unsere Mitglieder kostenlos (bitte Mitgliedsausweis nicht vergessen).
Nichtmitglieder zahlen € 4,00 / ermäßigt € 3,00 (Schüler/Studenten/Frankfurt- und Kulturpass).

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